Schnellzugriff:

Da unsere Möglichkeiten miteinander Gemeinschaft zu leben aktuell sehr eingeschränkt sind, möchte ich hier  einige Alternativen und Ideen vorstellen, dennoch miteinander verbunden zu bleiben.

„Gemeinsam“ Bibel lesen und beten

Die einfachste Form von Gemeinschaft ist, dass wir zu unseren gewohnten Gemeinschafts- oder Bibelstundenzeiten zu Hause Bibel lesen und beten – jeder für sich aber dennoch verbunden im Geist.

Ergänzt könnte diese Variante dadurch werden, dass sich je zwei Geschwister dazu anrufen. Generell wird das Telefon eine gute Möglichkeit sein, miteinander im Gespräch zu bleiben und voneinander zu wissen.

Unter dem Punkt „Telefonkonferenz“ beschreibe ich auch noch eine ganz einfache Art, mit mehreren Leuten gleichzeitig zu telefonieren, es lohnt sich also auch für die technisch nicht ganz so versierten, diesen Abschnitt noch zu studieren.

Vergesst die praktische Hilfe nicht

Lasst uns aufeinander achten – vor allem auf die, die jetzt ganz praktische Hilfe brauchen. Das könnte vor allem ältere Geschwister betreffen, die zur Risikogruppe zählen und sich deshalb konsequenter isolieren sollten. Lasst das die betroffenen Geschwister wissen, dass die anrufen und um Hilfe bitten dürfen oder ruft sie einfach mal an. Macht einen Schwatz und fragt nach konkreten Hilfsmöglichkeiten. Einkaufen dürfen wir immer – egal wie streng die Öffentlichkeit eingeschränkt wird.

Spenden – auch ohne Kollektenkörbchen

Bei uns war es bislang normal, dass in unseren Veranstaltungen ein Körbchen für das Dankopfer herumgereicht wurde. Wem diese Möglichkeit zum Spenden fehlt bzw. wer auch in Zeiten der Versammlungseinschränkung gerne etwas spenden möchte ist herzlich eingeladen, das online zu tun. Unser Verband wird auch in der Krisenzeit weiter arbeiten, muss organisieren und vernetzen, und es gibt auch eine Zeit nach der Krise, die bedacht werden muss. Dafür benötigen wir auch dringend Deine Spende.

Ihr könnt direkt an eure Orts- oder Bezirkskonten überweisen. Wer diese nicht kennt, darf gern auch direkt an den Sächsischen Gemeinschaftsverband überweisen:

IBAN: DE75 3506 0190 1665 7000 18        BIC: GENODED1DKD
Bitte schreibt für eine Spendenquittung eure Adresse in den Verwendungszweck.

Und wer weiter lieber mit Bargeld hantiert, kann es – mit dem gegebenen Sicherheitsabstand – an den Ortskassierer geben. Oder ihr sammelt zu Hause und legt das Dankopfer ins Körbchen, wenn alles wieder halbwegs normal läuft.

Vielen Dank!

Livestreams, Videos u. ä.

Es gibt mittlerweile sehr viele Onlineangebote von Gemeinschaftsveranstaltungen:

Auch de EC hat ein Online-Angebot für Kinder und Jugendliche zusammengefasst:

Das sind viele Angebote, manche ältere Geschwister dürften aber dazu keinen Zugriff haben. Vielleicht könnte jemand für sie eine CD mit einer hier angebotenen Predigt brennen. Oder ihnen eine Andacht in schriftlicher Form (so richtig auf einem echten Blatt Papier) schicken. AB sofort gibt es jede Woche einen Ermutigungsimpuls.

Und auch ohne Internet können Gottesdienste in Radio und TV genutzt werden.

Schaut doch immer mal auf www.sächsischer-gemeinschaftsverband.de oder auf euren Bezirks- und Ortswebseiten nach, da kommt grad fast täglich etwas hinzu.

Telekonferenzen

Ich möchte noch ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie ihr mit Hilfe des Telefons oder über Internet mit mehreren Leuten gleichzeitig reden und euch ggf. sogar sehen könnt.

Dazu habe ich die mir geläufigen Systeme zusammengestellt und setze dabei auf möglichst einfache Benutzung. Wenn jemand Besseres kennt, dann meldet euch bitte, ich ergänze gerne.

Eine Übersicht der Möglichkeiten:

(Im Folgenden schreibe ich dann noch detaillierter zur Benutzung der Systeme.)

  • Telefonkonferenzen:
    Das ist die technisch einfachste Art, miteinander zu reden. Nötig ist nur ein (Festnetz-) Telefon.
    Hierzu wird (über das Internet) ein virtueller Konferenzraum erstellt. Alle rufen eine einheitliche Einwahlnummer des Konferenzanbieters an und tippen nach Aufforderung die Nummer des zugewiesenen Konferenzraumes ins Telefon. Danach sind alle miteinander verbunden.
    Der Dienst ist (fast) kostenlos, manche Telefonanbieter rechnen einige Cent pro Minute ab (siehe unten).
  • Videokonferenzen u.ä.:
    Hier wird über das Internet mithilfe eines Computers oder Smartphones miteinander gesprochen, Videoanrufe sind ebenfalls möglich. Kosten fallen keine an.
    Die Beschreibungen, welches Programm was kann und wie es zu benutzen ist, findet ihr auf der Seite Videokonferenzen.

Leider habe ich noch keine vollständigen Erfahrungsdaten mit diesen Systemen – vor allem bei vielen Teilnehmern – sammeln können. Für Rückmeldungen, Ergänzungen u. ä. bin ich dankbar.

Frank Hecker

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Frank Hecker

    Ich habe gerade eine Bibelstunde mit insgesamt 10 Leuten über Telefonkonferenz gemacht. Das waren größtenteils ältere Geschwister. Aber eine Telefonnummer zu wählen und eine Raumnummer einzugeben hat niemanden überfordert. Auch des erst etwas ungewohnte Reden vieler am Telefon hat sich sehr schnell eingepegelt.
    Wir haben uns ausgetauscht, Bibel gelesen, darüber gesprochen und dann miteinander gebetet. Da war jeder beteiligt und es war fast so wie immer…
    Am Ende ware wir uns ale einig, das machen wir in 14 Tagen wieder.
    Probierts doch auch mal bei euch aus – es könnte sich echt lohnen!

  2. Andreas Richter

    Über meine Dropbox stelle ich für unseren Bezirk wöchentlich eine Andacht zu dem jeweiligen Wochenspruch zur Verfügung, zum Anhören (mp3) und Lesen (pdf). Sie geht auch per Rundmail herum. Unsere Gemeinschaften haben auch die Möglichkeit, die Dateien auf ihre Internetseite zu bringen. Wer sich dort auch über unseren Auer Bezirk hinaus bedienen will, kann das gern tun. https://www.dropbox.com/sh/hi6db601k1ytozp/AADy9dgoAmk1QGc8S8Y2ukYXa?dl=0

  3. Siggi

    Lieber Frank, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du uns so schnell die technischen Hilfsmittel und ihre Bedienung nahebringst 🙂

Schreibe einen Kommentar